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15.5.2008 |
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Doppelveräußerung einer Liegenschaft |
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OGH 13.9.2007, 6 Ob 169/07 g |
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7.10.2003 |
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Erhaltungspflicht
des Vermieters |
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Der
Vermieter ist verpflichtet das Bestandsstück in brauchbarem Zustand zu
übergeben und zu erhalten. Mangels abweichender Vereinbarung reicht hiebei eine durchschnittliche Brauchbarkeit aus. Kommt der
Vermieter dieser Verpflichtung nicht nach, kann der Mieter die
Erhaltungsarbeiten selbst durchführen und vom Vermiter
den Ersatz der notwendigen Aufwendungen begehren. Dies gilt jedoch nicht,
wenn dem Mieter die mangelnde Gebrauchsfähigkeit bereits bei
Vertragsabschluss oder Übernahme bekannt gewesen ist und er es dennoch
übernommen hat, ohne vom Vermieter die Versetzung in einen gebrauchsfähigen
Zustand zu verlangen. |
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OGH
29.1.2003, 7 Ob 3/03 x |
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Pflicht
des Geschäftsführers zur Aufstellung des Jahresabschlusses für die Jahre vor
der Konkurseröffnung |
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Besteht
eine GmbH als Abwicklungsgesellschaft weiter, bleibt auch die
Organisationsstruktur während der Konkursabwicklung erhalten. Die Organe
nehmen weiterhin ihre Funktionen wahr, sofern sie nicht durch den
Masseverwalter verdrängt werden oder deren Ausübung dem Konkurszweck
zuwiderläuft. Sind keine besonderen Liquidatoren bestellt, sind die
Geschäftsführer verpflichtet, Jahresabschlüsse auch für die vor der Auflösung
liegenden Geschäftsjahre aufzustellen, sofern diese noch nicht vorhanden
sind, und zum Firmenbuch einzureichen. |
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OGH
10.10.2002, 6 Ob 152/02 z |
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Kindesunterhalt
bei gleichwertigen Betreuungsleistungen |
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Verbringt
das Kind die gleiche Zeit im Haushalt des (allein obsorgeberechtigten) Vaters
und der Mutter und tragen beide Elternteile die Aufwendungen für
längerfristige Anschaffungen, so wird durch die völlige Bedarfsdeckung der
Geldunterhaltsanspruch ausgeschlossen. |
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OGH
12.12.2002, 6 Ob 182/02 m |
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5.3.2003 |
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Konkurrenzklauseln
für Versicherungsvertreter |
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Bei
Versicherungsvertretern, die selbständig oder als arbeitnehmerähnliche
Personen tätig sind, ist die Vereinbarung einer Konkurrenzklausel, mit der
der Versicherungsvertreter für die Zeit nach Beendigung des
Beschäftigungsverhältnisses in seiner Erwerbstätigkeit beschränkt wird,
unwirksam. |
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OGH
19.9.2002, 8 ObA 56/02x |
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Schneeräumung |
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Der
Vermieter kann die Pflicht zur Schneeräumung und Streuung zwar vertraglich an
den Mieter überwälzen, dennoch treffen ihn aber Mindestpflichten dahingehend,
dass er Vorsorgemaßnahmen hinsichtlich des Funktionierens der Schneeräumung
treffen und deren Einhaltung überwachen muß. |
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OGH
22.3.2002, 1 Ob 279/01p |
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11.11.2002 |
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Einstellungsgespräch:
Fragen nach Vorstrafen |
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Der
Arbeitnehmer ist grundsätzlich nicht verpflichtet, beim Einstellungsgespräch
Fragen nach Vorstrafen zu beantworten. Soweit es sich aber um ungetilgte
Verurteilungen handelt, die den Bewerber für die angestrebte berufliche
Tätigkeit objektiv ungeeignet erscheinen lassen, sind Fragen nach Vorstrafen
jedoch zulässig und wahrheitsgemäß zu beantworten. |
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OGH
15.11.2001, 8 ObA 123/01y |
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Haftung
des Vereinsvorstandes |
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Keine
Haftung des Organwalters gegenüber dem Verein
besteht, wenn das schädigende Verhalten auf einem
Generalversammlungsbeschluss beruht, es sei denn der Beschlusss
ist gesetz- oder sittenwidrig oder der Organwalter
ist seiner Informations- und Warnpflicht nicht nachgekomen. |
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OGH
14.3.2002, 6 Ob 134/01a |
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29.8.2002 |
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Verlängerung
einer Steuerbefreiung |
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Die
ursprünglich mit 30.6.2002 befristete Schenkungssteuerbefreiung für Schenkungen
von Sparbüchern wurde bis 31.12.2002 verlängert. |
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BGBl. I
Nr. 133/2002 |
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Kein
Minderheitsrecht auf Bestellung eines Sonderprüfers im Genossenschaftsrecht |
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Der
Gesetzgeber hat bewusst darauf verzichtet, Minderheitsgenossenschaftern das
Recht einzuräumen, Sonderprüfer zu bestellen und sind die entsprechenden
Regelungen des AktG nicht analog anzuwenden. |
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OGH
31.1.2002, 6 Ob 313/01 z |
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3.3.2002 |
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WEG
2002 |
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Mit dem Wohnungseigentumsgesetz
2002 (WEG 2002) werden zwei Ziele verfolgt: Einerseits
sollen in formeller Hinsicht die Regelungen betreffend das Wohnungseigentum
verständlicher und übersichtlicher gestaltet werden. Andererseits
sollen inhaltlich die Grundzüge der derzeitigen Regelungen beibehalten
werden, in einzelnen Bereichen jedoch zweckmäßige Änderungen stattfinden. Zu diesen
Änderungen zählen unter anderem:
Das WEG
2002 wurde bereits in der Bundesregierung beschlossen und wird nunmehr dem
Gesetzgeber vorgelegt. Es soll am 1.7.2002 in Kraft treten. |
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Die
nachstehenden Links führen Sie zum Gesetzestext und den Erläuterungen des
Bundesministers für Justiz auf der Homepage des Bundesministeriums für
Justiz: Erläuterungen des
Bundesministers für Justiz - Allgemeiner Teil Erläuterungen des
Bundesministers für Justiz - Besonderer Teil |
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15.2.2002 |
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Rückforderung
einer illegalen Ablöse |
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Wer zum
Zwecke des Abschlusses eines Mietvertrages bewußt
eine illegale Ablöse leistet ist berechtigt, diese zurückzuverlangen. |
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OGH
15.5.2001, 5 Ob 121/01g |
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Überstundenpauschale |
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Eine
Pauschalierungsvereinbarung hinsichtlich der Überstundenvergütung ist
grundsätzlich zulässig, über das Pauschale hinausgehenden Ansprüche können
jedoch geltend gemacht werden, soweit die Mehrarbeitsleistung durch die
vereinbarte Pauschalentlohnung nicht gedeckt ist. |
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OGH
11.7.2001, 7 ObA 161/01 v |
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4.2.2002 |
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Beteiligung
an Vorarbeiten zur Ausschreibung |
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Eine
Beteiligung eines Bieters an Vorarbeiten einer Ausschreibung führt nur dann
zu dessen bedingungslosem Ausscheiden, wenn diese Beteiligung zu einer relevanten
Beeinträchtigung des Wettbewerbs geführt hat. |
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VfGH 20.6.2001, B 1560/00 |
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Mietzinsanhebung
nach Änderungen in der Muttergesellschaft |
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Gesellschaftsrechtliche
Veränderungen in der Muttergesellschaft können zur Mietzinsanhebung nach § 12
a Abs 3 MRG berechtigen, wenn damit eine Änderung
der Einflußmöglichkeiten, das heißt der
Stimmenmehrheit, verbunden ist. |
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OGH
25.4.2001, 3 Ob 114/00 m |
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15.5.2001 |
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Wirkungslose
Satzungsbestimmungen einer AG |
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Die das Stimmrecht
regelnden Bestimmungen des Aktiengesetzes haben zwingenden Charakter.
Satzungsbestimmungen, die von zwingenden Vorschriften des Aktiengesetzes
abweichen, sind wirkungslos. |
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OGH
30.8.2000, 6 Ob 167/00 b |
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Dienstgeberprivileg
gegenüber Leasing-Arbeitnehmern |
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Auch der
Arbeitgeber, welcher Arbeitnehmer least, haftet nach dem Haftungsprivileg des
§ 333 ASVG nur für vorsätzlich verursachte Arbeitsunfälle. |
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OGH
12.12.2000, 14 Os 130/00 |
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7.2.2001 |
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Konkursantrag
durch Arbeitnehmer |
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Hat ein
Arbeitnehmer offene Gehaltsforderungen, so steht ihm auch das Recht zu, einen
Konkursantrag gegen den Arbeitgeber einzubringen. Das Stellen des
Konkursantrages verwirklicht nicht den Entlassungsgrund der
Vertrauensunwürdigkeit. |
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OGH
2.3.2000, 9 Ob 320/99 w |
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Mietzinsanhebung
zufolge Einbringung |
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Betreibt
eine natürliche Person in einer von ihr gemieteten Geschäftsräumlichkeit ein
Unternehmen, und wird dieses Unternehmen in eine juristische Person
eingebracht, so ist der Vermieter berechtigt, den Hauptmietzins anzuheben. |
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OGH
7.4.2000, 5 Ob 267/98 w |
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Entstehen
eines Vereins |
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Ein
Verein entsteht mit der Gründungsvereinbarung und der Konstituierung. Letzgenannte richtet sich nach dem satzungsgemäßen Konstituierungswillen
der Gründer. |
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OGH
18.7.2000, 4 Ob 128/00 b |
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2.1.2001 |
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Bekanntgabe
von Umweltdaten |
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Betriebsanlagengenehmigungsbescheide
enthalten in aller Regel Umweltdaten. Deren Bekanntgabe kann gemäß § 2 UIG
begehrt werden. |
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VwGH 12.7.2000, 2000/04/0064 |
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21.11.2000 |
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Aufkündigung
wegen erheblich nachteiligen Gebrauchs |
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Eine
Aufkündigung des Bestandvertrages wegen erheblich nachteiligen Gebrauches vom
Bestandgegenstand ist dann zulässig, wenn entweder durch wiederholte, längerwährende vertragswidrige Benützung des
Bestandobjekts oder durch eine längere Reihe von Unterlassungen notwendiger
Vorkehrungen eine erhebliche Verletzung der Substanz des Mietobjekts erfolgte
bzw. auch nur droht oder dieses Verhalten geeignet ist, den Ruf oder wichtige
Interessen des Vermieters zu schädigen oder zu gefährden. |
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OGH
30.5.2000, 1 Ob 117/00 p |
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Beweislast
für Behandlungsfehler |
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Während dem
Patienten der Beweis für das Vorliegen eines Behandlungsfehlers und dessen Kausalität
für den eingetretenen Schaden obliegt, hat der Arzt oder der
Krankenhausträger zu beweisen, ob die Aufklärung des Patienten erfolgte. |
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OGH
23.11.1999, 1 Ob 254/99 f |
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18.10.2000 |
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Bankgarantie
- Zweckwidmung |
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Wird in
einer Garantieerklärung der Sicherungszweck genau umschrieben (hier:
Bankgarantie für den Deckungsrücklaß), so kann die
Garantie nicht für andere Zwecke in Anspruch genommen werden. |
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OGH
26.1.2000, 7 Ob 311/99 g |
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Eigentümeridentität
bei Superädifikaten |
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Wird der
Eigentümer eines festen Bauwerkes, welches bislang ein rechtlich
selbständiges Superädifikat darstellte, auch
Eigentümer des Grundstückes, auf welchem das Superädifikat
errichtet wurde, so wird das Superädifikat zu einem
unselbständigen Bestandteil des Grundstückes. |
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OGH
29.2.2000, 5 Ob 36/00 f |
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10.10.2000 |
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Belästigung
durch Werbung |
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Die
Gestaltung einer Werbesendung als private Mitteilung (Anlaßfall:
Werbung in Form einer Urlaubspostkarte) stellt eine Täuschung des Empfängers
dar. Dieser ist aufgrund der hervorgerufenen Belästigung berechtigt, die
Unterlassung derartiger Werbemaßnahmen zu verlangen. |
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OGH
14.3.2000, 4 Ob 59/00 f |
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Handelsbehinderung
aufgrund von Verkaufsmodalitäten |
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Die
Bestimmung, wonach das Feilbieten von Waren im Umherziehen von Ort zu Ort
oder von Haus zu Haus durch Bäcker, Fleischer und Lebensmittelhändler nur bei
gleichzeitig in einem Verwaltungsbezirk vorhandener ortsfester Betriebsstätte
zulässig sei, stellt eine ungerechtfertigte Handelsbeschränkung dar, die
geeignet ist, den innergemeinschaftlichen Handel zu behindern. |
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EuGH
13.1.2000, Rs C-254/98 |
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3.10.2000 |
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Pfandverschlechterung
durch Vermietung |
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Weicht
ein Mietvertrag gravierend von den üblichen Konditionen ab und wird ein
üblicherweise nicht zur Vermietung bestimmtes Objekt vermietet, so hat der
dadurch schlechter gestellte Pfandrechtsgläubiger einen Anspruch auf
Aufhebung dieses Mietvertrages. |
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OGH
24.2.2000, 8 Ob 254/99 g |
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Entlassungsgrund
- Pflichtwidriges Verhalten im Krankenstand |
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Ist ein
Verhalten des arbeitsunfähigen Arbeitnehmers geeignet, den Genesungsprozeß zu verzögern - hier: Einkaufsfahrt des
Arbeitnehmers, um das Sonderangebot eines Ausverkaufes zu nützen, obwohl vom
Arzt keine Ausgehzeiten bewilligt waren - so stellt dies einen Entlassungsgrund
dar. |
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OGH
24.2.2000, 8 Ob A 12/00 y |